Wo Flammen und Asche zu Hause sind

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Pe: *grad in Toilette verschwunden ist*
Telefon: *klingel*
Pe: *zurückstürm und rangeh* "Ja?"
Euphorische (haha) Automatenstimme: "Hallo? Hallooo? Hören Sie mich? Hier spricht Hubert Einfalt..."
Pe: "Na du heilige Einfalt..." *aufleg*
7.1.08 15:31


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Pe: *grad wieder auf Klo gehen will*
Telefon: *klingel*
Pe: *wiederkomm und rangeh* "Ja?"
Euphorische (haha) Automatenstimme: "Hallo, hier ist wieder Herr Einfalt. Ja, Sie haben richtig gehört! Die Kommission für den 12.000 Euro-Gewi-"
Pe: *aufleg und Lachkrampf krieg*

Hallohallo, hier spricht Ihre Einfalt wieder xD!
7.1.08 15:35


Frau vom Material: "Dann hast du vielleicht auch den Virus."
Pe: "Ich dachte, der wäre wieder weggegangen."
Frau: "Nein, das ist ja die reinste Epidemie, das kriegt man nicht so leicht wieder weg. Selbst an uns geht das nicht vorbei."

Klingt wie 'ne Szene aus Resident Evil. Und wie'n Zombie fühle ich mich auch.

Immerhin hat sich mein Magen wieder beruhigt, was leider nichts an der Tatsache ändert, dass meine einzige Nahrung derzeit Zigarettenqualm ist, weil das die einzige Substanz ist, bei welcher mein Körper nicht rebelliert. Uiui, der Tee heute früh hat ganz schön 'reingehauen.
Hab' mich dann für heute abgemeldet und bin zum Arzt. MCP gekriegt, was auch sonst...und gleich noch 'ne neue Cortison-Salbe abgestaubt, uiui, ich lebe wieder gesund; meine Nieren werden's mir danken. Nach Hause gefahren - natürlich nicht ohne die obligatorische Mahlzeitkippe.
Seit gestern Mittag nichts mehr zu mir genommen.
Gestern an die 30 Schluck Zitronenlimonade, 4, 5 Kippen und heute auch nur eine kleine Tasse Tee und etwa 10 Schluck Zitronenlimonade.
Ich hab' ja Hunger, aber keinen Appetit <_<. Und meiner Figur tut fasten auch mal wieder gut.

Nagut, dann geht's halt etwas verfrüht in den Urlaub. Was soll's.
Ich hoffe, dass ich heute Mittag wieder was essen kann. Damit ich wenigstens wieder länger als 5 Minuten am Stück problemlos stehen kann.

Ich haaasse das <_<...

Und nächste Woche den ganzen Zettelkram erledigen, der dadurch entstanden ist.
11.1.08 10:08


An und für sich glaube ich ja nicht besonders an Horoskope, aber als ich gestern auf der Rückseite meines Wochenblattes gesehen habe, dass die Quoten für Beruf, Liebe und Gesundheit diese Woche die vollen 18 Punkte erreichten, was in den vergangenen drei Jahren vielleicht auch nur drei Mal bei irgendwelchen anderen Sternzeichen vorkam, dachte ich: 'Ach, so schlecht werden diese Dinger schon nicht sein.'

Und in der Tat, bis jetzt gab es noch nichts Unerfreuliches. Im Gegenteil. Hatte grad wieder eine Begegnung der einäugigen Art mit dem schwarzen Kater unserer Nachbarn. Er hat wie immer vorm Haus gewartet, mich aus seinem verbleibenden Auge von unten herab angesehen und gewartet, dass ich die Tür öffne, damit er wie immer mit einem dankbarem "Mrraou~" hereinhuscht. Und wie immer hat er sich an das Treppengeländer geschmiegt. Nicht nach der Parterre, nein, erst nach der Zwischenetage. Und hat auf meine Hand gewartet, die ihm, wie immer, den Rücken zwischen den Holzlatten krault.
Hat sich dann brav vor die Tür gesetzt. Ein Blick auf die Uhr - kurz nach 9, die schlafen noch - , trotzdem geklingelt. Machte aber niemand auf. Als der Kater das mitbekam, floh er hoch zum Dachboden, weil er weiß, dass ich ihn leider nicht im Treppenhaus warten lassen kann. Also bin ich hinterher. Er versuchte es mit seiner Einschmeicheltaktik. Die hat auch soweit ganz gut funktioniert. Hab' mich zu ihm auf die Treppe gesetzt und ihn gekrault und seinem wunderbaren Schnurren zugehört. Bis ich ihn irgendwann hochheben wollte, da krallte er sich am Treppengeländer ganz unten fest. Auch beim zweiten Mal. Irgendwann hatte ich ihn dann oben und er ließ sich runter tragen. Wie immer, wenn sowas vorkommt, natürlich mit pochendem Herzschlag. Und wie immer landete er lautlos auf allen Vieren, ging ein paar Schritte vorwärts und machte einen verwirrten Eindruck.
Ich würde ihn ja gerne mal mit zu mir nehmen...
15.1.08 09:27


Samsas Traum - Im Bauch


Ein Hauch von Furcht liegt in der Luft
als ihn die Schwester ins Behandlungszimmer ruft
er schleppt den Körper an den anderen vorbei
die Seele wartet zwischenzeitlich vor Ordinationsraum 2.
Sie hört, wie er sich drinnen streckt
wie man den Leib mit einem blauen Tuch bedeckt
gespannt hält sie den Atem an
und hofft, dass man in ihm nichts Böses finden kann.

Doch im Radio wird das Lied plötzlich leiser
da schreit sich seine Seele draußen vor der Türe heiser.

"Wenn ihr müsst, schneidet ihn auf
und holt die Wut aus seinem Bauch heraus.
Durchkämmt die Zellen, durchsucht jeden Fleck
doch nehmt mit meinen Körper doch nicht weg."

Sie sind noch jung, mit ihrer Kraft
haben sie die Sache leichter hinter sich gebracht
natürlich sollten sie es weiter überwachen
"Ich würde mir an ihrer Stelle jedoch keine Sorgen machen."
Der Satz verhallt in seinem Ohr
und dringt erst gar nicht bis in sein Bewusstsein vor.
Die Sommerblumen vor dem Haus
sehen so, als hätte er sie nie gesehen, aus.

Und im Radio läuft das Lied von gestern
er denkt an seine Mutter, seine Frau und seine Schwestern
ans Fliegen, an die Wellen, an den Sand
an die Muschel in der Hand.

"Wenn du willst, schlitzt man dich auf
und holt die Wut aus deinem Bauch heraus
durchkämmt die Zellen, durchsucht jeden Fleck
doch deinen Körper nimmt man dir nicht weg.
Wenn du fällst, dann stehst du auf
du nimmst jetzt jedes Hindernis in Kauf
zwar lässt der Weg dir diesmal keine Wahl
verdammt, verliere dich kein zweites Mal."

Wenn man den Kopf ein wenig senkt
sieht man, dass da kein Netz ist, das einen Sturz auffängt.
Erfüllt von Scham und Eitelkeit
wiegen wir uns Tag für Tag in falscher Sicherheit
der Tod findet einfach nicht statt
so, als ob man ihn niemals unter uns gesehen hat.
Wir leben dämlich, fett und froh
gestorben wird nicht hier, man stirbt nur anderswo.

Und im Radio läuft das Lied von morgen
die Antwort auf die Frage nach der Zukunft bleibt vervorgen.

"Wenn ihr müsst, schneidet mich auf
und holt die Wut aus meinem Bauch heraus
durchkämmt die Zellen, durchsucht jeden Fleck
doch meinen Körper nehmt ihr mir nicht weg.
Wenn ich falle, steh' ich auf
ich nehme jedes Hindernis in Kauf
lässt mir der Weg auch diesmal keine Wahl
Nein, ich verliere mich kein zweites Mal!"



Dauerrotierer.
16.1.08 12:38


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