Wo Flammen und Asche zu Hause sind

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Schlafen. Nur noch schlafen.
Der Umzug ist vollbracht. Fast. Es hält sich wie üblich an Kleinigkeiten auf...etwa lose Kabel, defekte Spülung, Schwierigkeiten mit dem Herd und der Therme, Wasser frisch aus der Wand im Bad, undichte Fenster, unschließbare Türen - - - habe ich alles?
Jedenfalls - der Strom funktioniert. Harhar.
Und das Internet. Kabellos, was bin ich froh. Auf dem Bett liegen und surfen, was gibt's schöneres?
Hm, Frühstück wäre jetzt nicht schlecht.

Habe heute Morgen das erste Mal die Kirchenglocke gehört, die bis jetzt noch nie ertönte. Und dann ging die nächste los. Und noch eine dritte. Aber seitdem ist es wieder ruhig. Na ja, einmal die Woche soll's mich nicht stören.
Die Gegend ist ruhiger als gedacht. Die große Straße weiter oben ist zwar bevölkert von Menschen, denen man ansehen könnte, dass sie nachts in Häuser einbrechen und andere Leute belästigen, aber wenn man zum zweiten Mal auf dieser Straße entlang gelaufen ist, merkt man, dass sie doch ganz umgänglich sind. Und wenn man nach anderthalb Stunden immer noch dieselbe Frau in der Sparkasse sieht, die sich auf dem Kontoüberweisungstisch eine Line nach der anderen zieht, weiß man, dass die Leute dort oben ganz entspannt sind.
Anders im Netto. Da klingen die Töne etwas handfester. Gestern war auch die Security bei der Kasse. Uiui. Und zwei stinknormale Nezugezogene wollten nur einkaufen, nicht weniger, aber noch viel weniger mehr.

Die Nachbarn sind auch freundlich.
Vor der Tür befindet sich eine Kneipe für Pegeltrinker.
Und um die Ecke ein Fleischer, der gutes und warmes Essen zu Billigpreisen anbietet.
Seit gestern funktioniert der Gasherd.
Mal sehen, was es heute zum Mittag gibt.

In den Räumlichkeiten schallt es. Die Decke dürfte gut und gern drei Meter hoch sein. Niest man, gibt es ein unschönes "Nachsummen". Man gewöhnt sich dran.
Leider liegen alle Fenster ungünstig. In die Wohnräume haben die Nachbarn gute Sicht und in der Küche und im Bad die Menschen von ihren Balkons nebenan - im Bad befindet sich die Toilette übrigens direkt vorm Fenster, das, nebenbei erwähnt, nur weit zu öffnen geht, nicht aber anzukippen.

Kurzum: anstatt eine Liste mit Mängeln aufzustellen, könnte man eine Liste der Dinge aufstellen, die funktionieren - und wäre damit wesentlich eher fertig. Nichtsdestotrotz fühl' ich mich schon ein wenig wie daheim.
Und in einem halben Jahr wird es ja auch mein Zuhause sein.
Momentan nur zu Besuch - Hauptinternetnutzung verlegt sich also auf's Wochenende.

Habe ein paar sehr seltsame Gestalten in der Uni rumlaufen sehen.
Die Leute aus Germanistik scheinen aber ganz in Ordnung zu sein.

Nun aber zum Essen.
Kaffee...oh ja.
Leider eine Nichtraucherwohnung.
11.10.09 10:36
 



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